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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Information:

Die deutsche Version unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist die rechtlich verbindliche Version. Etwaige Abweichungen in der englischen Übersetzung haben keine rechtliche Gültigkeit. Im Falle von Unstimmigkeiten gilt die deutsche Version. Die englische Fassung ist hier einsehbar.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 08.01.2026

§ 0 Anbieterkennzeichnung

Anbieter dieser Plattform und Vertragspartner im Sinne dieser AGB ist die B2BConnective.
Die vollständigen Anbieterangaben (Firma, Rechtsform, Vertretungsberechtigter, Sitz, Registerangaben, Umsatzsteuer-ID) ergeben sich aus dem Impressum der Plattform. Dieses ist Bestandteil des Vertragsverhältnisses.

§ 1 Geltung

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) regeln die Nutzung des Web- und mobile App-Auftritts der B2BConnective, im folgenden Auftragnehmer genannt. Die AGB sind Bestandteil von zwischen der B2BConnective und dem Auftraggeber geschlossenen Verträge über Dienstleistungen.

1.2 Mit Auftragserteilung erkennt der Auftraggeber die Geltung der AGB für das Vertragsverhältnis zwischen den Parteien an. Entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen gelten auch dann nicht, wenn die B2BConnective nicht ausdrücklich widerspricht und den Auftrag des Auftraggebers vorbehaltlos durchführt.

1.3 Sämtliche von diesen AGB abweichende Regelungen bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung der Parteien. AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil.

1.4 Diese AGB werden nicht Bestandteil von zwischen dem Auftraggeber und seinen Kunden geschlossenen Verträge. Kunden des Auftraggebers, die über die B2BConnective Waren über die Firmenprofile der Auftraggeber kaufen, treten nicht in ein Vertragsverhältnis mit dem Auftragnehmer. Für die Kunden gelten die AGB des Auftraggebers. Der Kunde hat sich ausschließlich an den Auftraggeber zu wenden.

1.5 Verkäufer im Sinne dieser Plattform sind ausschließlich Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Käufer können sowohl Verbraucher im Sinne des § 13 BGB als auch Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sein. Der Auftragnehmer ist weder Verkäufer noch Vertragspartner der Kaufverträge zwischen Verkäufern und Käufern. Verkäufer im Sinne dieser AGB sind Auftraggeber.

1.6 Sofern Käufern gegenüber Verkäufern ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, ist ausschließlich der jeweilige Verkäufer zur ordnungsgemäßen Belehrung, Abwicklung und Rückabwicklung verpflichtet.
Der Auftragnehmer übernimmt weder die Widerrufsbelehrung noch die Rückabwicklung und ist nicht Ansprechpartner für Widerrufserklärungen.

1.7 Zwischen dem Auftragnehmer und Käufern kommt kein Kauf-, Dienstleistungs- oder sonstiger Verbrauchervertrag zustande.
Etwaige verbraucherschützende Vorschriften finden ausschließlich im Vertragsverhältnis zwischen Käufer und Verkäufer Anwendung.

§ 2 Vertragsschluss und Vertragsgegenstand

2.1 Die Dienstleistungen des Auftragnehmers bestehen aus der Zurverfügungstellung von Speicherplatz und der Veröffentlichung des Firmenprofils des Auftraggebers auf der Website sowie in der App der B2BConnective.

2.2 Der Inhalt des Auftrages des Auftraggebers zur Aufnahme seines Unternehmens unter seiner tatsächlichen Firma als Firmenprofil in der Lieferantensuche des B2BConnective ergibt sich aus den vom Auftraggeber in seinem Kundenbereich auf der Website von B2BConnective gemachten Angaben und gewählten Leistungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Prospekte des Auftragnehmers und bildet den Hauptauftrag des Auftraggebers.

2.3 Grundlage der Vertragsbeziehung zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber ist das jeweilige Angebot des Auftragnehmers. Das Angebot des Auftragnehmers ergibt sich aus den auf der Website und in der App zum Kauf bereitgestellten Paketen. Der Auftraggeber akzeptiert mit dem Kauf eines der von B2BConnective zur Verfügung gestellten Pakete das persönliche Angebot des Auftragnehmers und die darin enthaltenen Konditionen sowie die Geltung der AGB.

2.4 Punkt 2.3 gilt, soweit zwischen den Parteien nichts anderes vereinbart wird.

2.5 Der Auftragnehmer bietet verschiedene Pakete gegen eine einmalige Vergütung an.
Mit dem Kauf eines Pakets erhält der Auftraggeber das im jeweiligen Paket beschriebene Nutzungskontingent sowie die dort ausgewiesenen Funktionen und Darstellungsmöglichkeiten. Die Pakete stellen keine Abonnements und keine zeitlich befristeten Dauerschuldverhältnisse dar.
Ein Paket berechtigt zur Nutzung der enthaltenen Leistungen, solange das jeweilige Kontingent nicht vollständig ausgeschöpft ist oder der Vertrag nicht gemäß diesen AGB endet. Ein Anspruch auf Nutzung innerhalb eines bestimmten Zeitraums besteht nicht.
Nicht genutzte Kontingente verfallen nicht zeitlich, begründen jedoch keinen Anspruch auf Rückerstattung.

2.6 Mit dem Klicken auf den Button „Jetzt kaufen“, die für jedes der angebotenen Pakete gesondert ermöglicht wird, wird der Auftraggeber zur Eingabe seiner Daten sowie zu den Zahlungsmöglichkeiten weitergeleitet. Das Kaufen eines Paketes erfolgt mit den Angaben des Auftraggebers sowie der Bestätigung einer Zahlungsmöglichkeit auf der Website.

2.7 Der Vertrag kommt mit dem Kauf eines Pakets zustande.
Die Nutzung der mit dem Paket verbundenen Leistungen ist kontingentbasiert und nicht an eine feste Laufzeit gebunden.

Der Vertrag endet, sobald sämtliche Leistungen aus dem erworbenen Paket vollständig genutzt wurden oder wenn der Vertrag gemäß diesen AGB beendet wird.

§ 3 Kundenkonto

3.1 Die Nutzung der Internetseite der B2BConnective ist für jedermann ohne Registrierung möglich. Für die Nutzung bestimmter Funktionen der Internetseite sowie den Einkauf bedarf es jedoch der Registrierung eines persönlichen Kundenkontos eines jeden Kunden. Dies gilt auch für den Auftraggeber; dieser ist verpflichtet, für den Verkauf seiner Waren ein Kundenkonto zu eröffnen.

3.2 Für die Registrierung eines persönlichen Kundenkontos bedarf es der Volljährigkeit und vollen Geschäftsfähigkeit. Registrieren können sich natürliche Personen, juristische Personen und Personengesellschaften. Die Registrierung eines persönlichen Kundenkontos ist kostenlos. Mehrfachregistrierungen eines Kunden sind nicht gestattet.

3.3 Bei der Registrierung eines Kundenkontos hat der Kunde eine Anrede, seinen vollständigen Namen, seine E-Mail-Adresse sowie ein Passwort anzugeben. Der Kunde trägt die Haftung für die Vollständigkeit und Wahrheit der von ihm gemachten Angaben. Bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben behält sich B2BConnective das Recht vor, das Konto des Kunden umgehend ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen und zu löschen.

3.4 Bei der Registrierung eines Kundenkontos hat der Auftraggeber zusätzlich zu den Angaben aus 3.3 die Adresse seiner Firma (Firmensitz), die Branche der Firma, sowie eine Telefonnummer anzugeben. Bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben behält sich B2BConnective das Recht vor, das Konto des Auftraggebers umgehend ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen und zu löschen. Die Zahlungen durch den Auftraggeber werden einschließlich des Monats, in dem das Konto gekündigt und gelöscht wird, einbehalten.

3.5 Der Kunde/Auftraggeber ist nicht berechtigt, seine Zugangsdaten an Dritte weiterzugeben. Sollten Dritte Zugang zu dem Kundenkonto erhalten oder der Kunde/Auftraggeber sonstige Anhaltspunkte für den Missbrauch seines Kontos haben, ist der Kunde/Auftraggeber verpflichtet B2BConnective umgehend zu informieren und seine Zugangsdaten zu ändern. Für den Fall eines Missbrauchs behält sich B2BConnective die sofortige Löschung des Kontos sowie die Einleitung rechtlicher Schritte vor.

3.6 Der Kunde ist jederzeit berechtigt, sein persönliches Kundenkonto abzumelden oder zu löschen.

§ 4 Statusverfolgung und Kontonutzung

4.1 Der Auftraggeber hat eine „Wallet“-Seite im Dashboard, auf der er eine Zusammenfassung seiner Einnahmen aus Buchungen und Verkäufen, die Auszahlungshistorie und die jeweils ausgewählte Auszahlungsmethode einsehen und verwalten kann. Dort kann der Auftraggeber zudem seine Auszahlungsanfrage verwalten und ggf. stornieren.

4.2 Ein auf B2BConnective mit einem Kundenkonto registrierter Kunde des Auftraggebers hat die Möglichkeit, den Status seiner Bestellungen auf der Website von B2BConnective zu verfolgen. Bei einer Nichtregistrierung erhält der Kunde Updates zu seinen Bestellungen ausschließlich per E-Mail. Ein Kundenaccount kann nicht nach Eingang einer Bestellung für diese gegenwärtige Bestellung eröffnet werden.

§ 5 Vertragliche Rechte und Pflichten

5.1 Die B2BConnective verpflichtet sich, dem Auftraggeber für die Dauer der Vertragszeit für die Darstellung des Firmenprofils Speicherplatz zur Verfügung zu stellen und die Auffindbarkeit des Profils öffentlich in der eigenen (internen) Suchmaschine sicherzustellen.

5.2 Der Auftraggeber erstellt seine Werbungen für seine Waren selbst. Die Veröffentlichung auf der Website des Auftragnehmers erfolgt durch den Auftraggeber. Es ist nicht die Pflicht des Auftragnehmers für eine bestimmte inhaltliche oder grafische Beschaffenheit des Firmenprofils des Auftraggebers zu sorgen.

5.3 Die Gestaltung, Struktur, technische Ausgestaltung sowie die Sortierung des Firmenprofils des Auftraggebers richten sich – vorbehaltlich abweichender individualvertraglicher Vereinbarungen – nach den jeweils gültigen technischen Vorgaben, Funktionen und Voreinstellungen im Kundenbereich des Auftraggebers auf der Plattform B2BConnective.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese Vorgaben, Funktionen und technischen Rahmenbedingungen aus sachlichen Gründen, insbesondere zur Weiterentwicklung der Plattform, aus Sicherheitsgründen, zur Anpassung an gesetzliche oder technische Anforderungen oder zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit, zu ändern oder anzupassen, sofern dadurch der Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird und die Änderungen für den Auftraggeber zumutbar sind.

Solche Änderungen begründen keinen Anspruch auf Minderung, Rücktritt oder Kündigung, soweit die geschuldete Hauptleistung im Wesentlichen erhalten bleibt.

Der Auftraggeber ist im Rahmen des vereinbarten Leistungsumfangs jederzeit berechtigt, die Inhalte seines Firmenprofils eigenverantwortlich zu ändern, zu aktualisieren oder zu ergänzen, sofern diese Inhalte den gesetzlichen Vorgaben, diesen AGB sowie den jeweils geltenden Plattformrichtlinien entsprechen.

5.4 Der Auftraggeber ist verpflichtet seine Waren in die von der B2BConnective vorgegebenen Kategorien zu untergliedern. Bei einem Verstoß oder einer falschen Kategorisierung wird der Auftraggeber einmalig durch den Auftragnehmer zur Korrektur aufgefordert oder die Korrektur erfolgt durch den Auftragnehmer selbst mit einem Hinweis an den Auftraggeber. Bei Nichtvornahme einer Korrektur trotz Hinweis ist der Auftragnehmer berechtigt, das Firmenprofil zu sperren und den Vertrag fristlos zu kündigen. In einem solchen Fall wird die Zahlung für den Monat, in dem das Konto gekündigt und gelöscht wird, einbehalten.

5.5 Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die Veröffentlichung von Firmenprofilen und die Werbung von Waren oder Dienstleistungen des Auftraggebers abzulehnen, soweit deren Inhalt möglicherweise einen Verstoß gegen geltende Gesetze, die öffentliche Ordnung, die guten Sitten, anerkannte Grundsätze der Moral sowie das Wettbewerbs-, Marken- oder Werberecht darstellt. Eine Rückerstattung entrichteter Entgelte erfolgt in solchen Fällen nicht.

§ 6 Haftung

6.1 B2BConnective arbeitet mit verschiedenen Partnern zusammen. Diese bieten auf ihren Internetseiten ebenfalls Dienste an. Diese Partner haben ggf. eigene Datenschutzerklärungen und/oder -richtlinien, für deren Inhalte die B2BConnective nicht verantwortlich ist.

6.2 Der Auftraggeber haftet selbst für die Inhalte und Daten seines Firmenprofils nach den allgemeinen Gesetzen. Der Auftraggeber haftet auch für die Virenfreiheit aller von ihm selbst bereitgestellten Dateien.

6.3 Der Auftraggeber darf keine rechts- oder sittenwidrigen, beleidigenden, bedrohlichen, Gewalt verherrlichenden, rassistischen, sexuell anstößigen Inhalte hinterlegen oder auf solche verlinken, welche religiöse Gefühle verletzen oder politisch Andersdenkende verunglimpfen oder die geeignet sind, Kinder oder Jugendliche sittlich zu gefährden oder in ihrem Wohl zu beeinträchtigen.

6.4 Wird der Auftraggeber wegen eines Verstoßes gegen eine der in 5.3 genannten Pflichten in Anspruch genommen, so stellt er den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritten frei. Zudem ist der Auftragnehmer in einem solchen Fall berechtigt, das Firmenprofil zu sperren und den Vertrag fristlos zu kündigen. Die Zahlungen durch den Auftraggeber werden einschließlich des Monats, in dem das Konto gekündigt und gelöscht wird, einbehalten.

6.5 Der Auftragnehmer haftet nicht für eine Nichtlieferung, Verzögerung der Lieferung, Falsch- oder Schlechtlieferung durch den Auftraggeber oder bei Nichtverfügbarkeit von Waren des Auftraggebers. Der Kunde des Auftraggebers tritt in kein Vertragsverhältnis mit dem Auftragnehmer.

6.6 Der Auftragnehmer haftet nicht für kurzzeitige, unerhebliche oder vom Auftragnehmer nicht zu beeinflussende Störungen der Abrufbarkeit des Firmenprofils oder für etwaige Nachteile aus der durch den Auftraggeber zu vertretenden unbefugten Verwendung seiner Zugangsdaten. Dies gilt auch für etwaige Leistungsstörungen während Wartungsarbeiten; diese berechtigen nicht zur Minderung, Kündigung oder Geltendmachung von Ersatzansprüchen.

6.7 Voraussetzung für die Behebung von Störungen und Mängeln ist deren rechtzeitige Anzeige. Ansprüche wegen Mängeln, die dem Auftragnehmer nicht innerhalb von zwei Wochen nach erstmaliger Möglichkeit der Kenntnisnahme durch den Auftraggeber schriftlich (per E-Mail) angezeigt werden, sind ausgeschlossen. Gewährleistung erfolgt vorrangig durch Nachbesserung. Schlägt diese nach zwei erfolglosen Versuchen endgültig fehl, so ist der Auftraggeber zur Herabsetzung der Vergütung oder zur außerordentlichen Kündigung berechtigt.

6.8 Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung oder einer fahrlässigen Verletzung von Hauptleistungspflichten durch ihn beruhen. In jedem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf bei Vertragsschluss vorhersehbare Schäden begrenzt und umfasst nicht Fälle höherer Gewalt. Die Verjährungsfrist für Leistungsmängel von B2BConnective wird, sofern diese nicht auf Vorsatz beruhen, auf 12 Monate verkürzt.

6.9 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten sowie bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.

§ 6a Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für die Nichterfüllung oder verzögerte Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten infolge höherer Gewalt.
Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Streik, Pandemien, behördliche Maßnahmen, Ausfälle von Telekommunikations-, Hosting- oder Zahlungsinfrastrukturen sowie vergleichbare, von keiner Partei zu vertretende Ereignisse.

§ 7 Zahlung und Fälligkeit

7.1 Die Zahlung für den Kauf eines der von B2BConnective zur Verfügung gestellten Pakete erfolgt ausschließlich über die auf der Website bzw. in der App bereitgestellten Zahlungsmöglichkeiten. Welche Zahlungsmethoden aktuell angeboten werden, ergibt sich aus dem Bestellprozess.

7.2 Mit dem Klicken auf den Button „Jetzt kaufen“ unter den jeweiligen Paketangeboten wird der Auftraggeber zu den Zahlungsmöglichkeiten weitergeleitet. Der Auftraggeber wird mit der Auswahl einer Zahlungsmöglichkeit durch das Anklicken des Buttons „Jetzt bezahlen“ zu der ausgewählten Zahlungsmöglichkeit weitergeleitet.

7.3 Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, das Firmenprofil sowie das Kundenkonto des Auftraggebers zu sperren oder zu löschen, wenn die Zahlung innerhalb von 5 Werktagen nach Bestätigung der Zahlung bei dem Auftragnehmer nicht eingeht oder eine Zahlung aus vom Auftraggeber zu vertretenden Gründen fehlschlägt (insbesondere Rücklastschrift, Chargeback, abgelehnte Zahlung oder Widerruf einer Zahlung).
Der Auftragnehmer ist in einem solchen Fall berechtigt, die Leistungserbringung bis zum vollständigen Ausgleich aller offenen Forderungen auszusetzen sowie nach seiner Wahl das gerichtliche Mahn- oder Klageverfahren bezüglich sämtlicher Schuldverhältnisse einzuleiten.

7.4 Die Zahlung durch den Auftraggeber gilt als erfolgt, sobald der Auftragnehmer über den Betrag tatsächlich verfügen kann.

7.5 Nach dem Kauf eines Pakets wird die Rechnung vom Auftragnehmer manuell erstellt und dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Rechnungen ausschließlich in elektronischer Form bereitzustellen.

7.6 Eine Rückerstattung der für Pakete gezahlten Vergütung ist ausgeschlossen, sobald das Paket ganz oder teilweise genutzt wurde.
Dies gilt auch dann, wenn der Auftraggeber einzelne Funktionen oder Kontingente nicht in Anspruch nimmt.

§ 8 Provision und Zahlungsgebühren

8.1 Der Auftragnehmer erhält vom Auftraggeber für jeden über die Webseite oder App der B2BConnective abgeschlossenen Verkauf eine Provision in Höhe von 10 % des tatsächlich erzielten Verkaufserlöses.

8.2 Zusätzlich zur Provision fällt pro abgeschlossener Transaktion eine fixe Transaktionsgebühr in Höhe von 0,54 EUR an. Diese Gebühr wird automatisiert einbehalten.

8.3 Neben den vom Auftragnehmer erhobenen Provisionen und Transaktionsgebühren können externe Zahlungsdienstleister für die Abwicklung der Zahlung eigene Gebühren erheben, abhängig von der jeweils gewählten Zahlungsart.

Diese Gebühren können prozentual, als Fixbetrag oder als Kombination daraus ausgestaltet sein und insbesondere je nach Zahlungsdienstleister, Zahlungsart, Land, Währung oder Art der Transaktion variieren (z. B. Kredit- oder Debitkarten, Online-Banking-Verfahren, lokale Zahlungsarten oder rechnungsbasierte Zahlungsmodelle).

Diese Gebühren werden nicht vom Auftragnehmer festgelegt, erhoben oder kontrolliert, sondern ausschließlich vom jeweiligen Zahlungsdienstleister. Der Auftragnehmer übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für Höhe, Berechnung, Änderungen oder Einbehalt solcher Gebühren durch externe Zahlungsdienstleister.

8.4 Etwaige Zahlungsdienstleistergebühren können dem Auftraggeber während des Bestell- oder Zahlungsvorgangs angezeigt werden oder vom Zahlungsdienstleister unabhängig vom Auftragnehmer in Rechnung gestellt werden.

§ 9 Ablauf von Transaktionen

9.1 Die Transaktionen zwischen dem Auftraggeber und seinen Kunden erfolgen über das Konto der B2BConnective. Nach Abschluss einer Bestellung wird der Zahlungsbetrag, der durch Verkäufe auf der Website oder in der App von B2BConnective erzielt wird, dem Auftraggeber als Verkäufer auf sein „Wallet“/ „Payout” auf der Website von B2BConnective gutgeschrieben.

9.2 Mit einer Auszahlungsanfrage kann der Auftraggeber als Verkäufer das Geld von seinem “Wallet” (Konto) auf sein eigenes PayPal- oder Bankkonto überweisen lassen. Dazu muss er seine PayPal- oder Bankkonto-Informationen auf B2BConnective unter MyAccount > Dashboard > Settings > Payment oder https://www.b2bconnective.de/store-dashboard/settings/payment/ hinterlegt haben. Bei der Eingabe dieser Informationen wird der Auftraggeber durch eine Aufforderung verpflichtet, zu bestätigen, dass er der Inhaber des jeweiligen Kontos ist und die volle Berechtigung für dieses Konto besitzt.

9.3 Die Auszahlungsanfrage des Auftraggebers wird vom Auftragnehmer bearbeitet, genehmigt und abzüglich der Provision und den Zahlungsgebühren auf die vom Auftraggeber bevorzugte Zahlungsmethode (PayPal oder Banküberweisung) überwiesen. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass diese PayPal- oder Bankkonto-Informationen fehlerfrei angegeben werden. Der Auftragnehmer übernimmt hierfür keine Haftung, da die Richtigkeit der eingegebenen Informationen vom Auftraggeber nicht überprüft werden können. Bei fehlerhaften Angaben oder Unstimmigkeiten in den Kontodaten kann es zu Verzögerungen, zusätzlichen Gebühren oder aber auch zum Verlust des Geldes bei der Auszahlung kommen.

9.4 Voraussetzung für die Auszahlung eines Geldbetrages vom Wallet des Auftraggebers ist es, dass eine bestimmte Geldsumme auf dem Wallet des Auftraggebers vorhanden sein muss. Diese Summe ist abhängig vom jeweiligen Bestellstatus der Produkte. Bestellungen durch Kunden des Auftraggebers müssen mindestens vier Wochen als „Abgeschlossen“ erkennbar sein, damit eine Auszahlung des Zahlungsbetrages für diese Produkte erfolgen kann. Damit sollen Rückabwicklungsprozesse nach einer Auszahlung verhindert werden. Auf seinem Wallet kann der Auftraggeber festlegen, ob eine Bestellung abgeschlossen oder abgebrochen wurde.

9.5 Der Auftragnehmer erbringt keine Zahlungsdienste im Sinne des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) und handelt weder als Zahlungsinstitut noch als Treuhänder.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt ausschließlich als technische Weiterleitung über angebundene Zahlungsdienstleister.
Ein Anspruch auf treuhänderische Verwahrung oder Verzinsung von Guthaben besteht nicht.

§ 10 Versandkosten und Rücksendungen

10.1 Bei Rückerstattungen von Waren des Auftraggebers durch seinen Kunden ist der Auftraggeber selbst als Verkäufer zu kontaktieren. Dies kann er entweder über die Chatfunktion der B2BConnective auf der Website oder in der App tun oder den Auftraggeber direkt kontaktieren. Ist es dem Kunden nicht möglich, den Auftraggeber zu erreichen, reagiert dieser nicht oder verweigert die Rückerstattung, so kann der Kunde über die Website oder die App den Auftragnehmer (B2BConnective) kontaktieren. B2BConnective wird anschließend den Auftraggeber als Verkäufer über die Kontaktierung und das Problem des Kunden des Auftraggebers in Kenntnis setzen.

10.2 Für den Kunden des Auftraggebers gelten hinsichtlich des Ablaufs der Rückerstattung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers. Für den Fall, dass der Auftraggeber seinem Kunden keine Rückzahlung des Kaufpreises erbringt, ist B2BConnective dafür nicht verantwortlich und nicht verpflichtet, eine Rückerstattung vorzustrecken.

10.3 Im Falle einer Rückerstattung verpflichtet sich der Auftraggeber als Verkäufer den entsprechenden Bestellstatus auf der B2BConnective-Website oder -App (in seinem Wallet) anzupassen, indem er in seinem Benutzeraccount den Versandstatus anzugeben hat. Die Angabe des Bestellstatus durch den Auftraggeber ist manuell auf der Website oder in der App von B2BConnective durchzuführen. Anschließend wird die vom Auftragnehmer für diesen Verkauf einbehaltene Provision dem Auftraggeber zurücküberwiesen.

10.4 Zusätzliche Kosten wie Zahlungsgebühren oder Rückerstattungsgebühren trägt der Auftraggeber als Verkäufer.

10.5 Für den Fall, dass eine Rückerstattung des Kaufpreises automatisch über PayPal (Käuferschutzfunktion) erfolgt, so wird das PayPal-Konto von B2BConnective belastet. In Höhe dieser Belastung wird der Betrag dann vom Wallet des Auftraggebers als Verkäufer abgebucht. Der Auftraggeber wird darüber per E-Mail in Kenntnis gesetzt. Falls der Betrag auf dem Wallet des Auftraggebers für die Höhe der Belastung nicht ausreichend gedeckt ist, wird der Auftraggeber per E-Mail und zusätzlich im Dashboard auf B2BConnective aufgefordert, den erforderlichen Betrag auszugleichen.

10.6 Auf einer separaten Dashboard-Seite („Payout cancellation“) kann der Auftraggeber offene Zahlungsansprüche gegenüber der B2BConnective sowie offene Zahlungsansprüche der B2BConnective gegenüber dem Auftraggeber einsehen.

Über dieses Dashboard ist es dem Auftraggeber möglich, entsprechende Ausgleichs- und Abwicklungsprozesse vorzunehmen.

Besteht ein Zahlungsanspruch der B2BConnective gegenüber dem Auftraggeber, ist dieser vom Auftraggeber auszugleichen.
Besteht ein Zahlungsanspruch des Auftraggebers gegenüber der B2BConnective, wird der entsprechende Betrag entweder als Guthaben im Wallet bereitgestellt oder über die vom Auftraggeber im System hinterlegten Auszahlungsoptionen abgewickelt.

10.7 Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese offenen Zahlungen auszugleichen. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb von 7 Tagen, wird dem Auftraggeber bis zur Zahlung der Verkauf seiner Produkte nicht mehr ermöglicht, der Zugriff auf Auszahlungsanfragen wird gesperrt und das Einstellen neuer Produkte wird untersagt.

10.8 Ist es dem Auftragnehmer auch nach mehreren erfolglosen Kontaktversuchen nicht möglich, den Auftraggeber zu erreichen oder ihn zur Zahlung zu bewegen, behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, rechtliche Schritte einzuleiten und das Konto des Auftraggebers zu sperren. Diese Sperrung kann eine endgültige Sperrung des Auftraggebers im System der B2BConnective nach sich ziehen.

§ 11 Datenschutz und -verarbeitung, Rechtseinräumung

11.1 Mit dem Kauf eines Pakets stimmt der Auftraggeber der Verarbeitung, Speicherung und Nutzung der zur Auftragsdurchführung, Rechnungsstellung, Steigerung der Werbewirkung seines Firmenprofils, technischen Support sowie zur Performance-Analyse benötigten Firmenprofildaten und Nutzungsprofile und der damit verbundenen personenbezogenen Daten zu.

11.2 Der Auftraggeber räumt dem Auftragnehmer im zur Vertragsdurchführung erforderlichen Umfang das Recht zur Speicherung, Be- und Verarbeitung sowie öffentlichen Zugänglichmachung des Logos und unternehmens- oder produktbezogenen Bilder, Bewegtbilder und Texte auf beliebigen Webseiten und vergleichbaren Medien und Diensten ein.

11.3 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrags bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln. Eine Weitergabe an mit dem Vertragszweck nicht befasste Dritte erfolgt nicht.

11.4 Die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers gilt.

§ 12 Copyright/Markenrechte

Die Inhalte auf der Website und in der APP von B2BConnective sind urheberrechtlich geschützt. Das Herunterladen sämtlicher Inhalte ist ohne die Einwilligung der B2BConnective ausschließlich für den privaten, nicht-kommerziellen Gebrauch gestattet. Eine Verlinkung ist nur mit Zustimmung der B2BConnective erlaubt. Die Nutzung und Verwendung sämtlicher Logos und Marken ist Dritten untersagt.

§ 13 Rechnungsstellung und steuerliche Pflichten

13.1 Jeder über die Plattform B2BConnective registrierte Auftraggeber ist verpflichtet, bei einem erfolgreichen Verkauf eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Rechnung an den Käufer auszustellen und diesem unverzüglich zu übermitteln.

13.2 Der Auftragnehmer übernimmt keine Verantwortung für die inhaltliche, steuerliche oder rechtliche Korrektheit der vom Auftraggeber ausgestellten Rechnungen. Die Verantwortung hierfür liegt ausschließlich beim Auftraggeber.

13.3 Auftraggeber sind eigenständig dafür verantwortlich, sämtliche anfallenden Steuern und Abgaben ordnungsgemäß zu berechnen, auszuweisen und an die zuständigen Behörden abzuführen.

13.4 Der Auftragnehmer stellt lediglich die technische Infrastruktur zur Verfügung und agiert nicht als Vertragspartei zwischen Auftraggeber und dessen Kunden.

§ 14 Pflichten der Auftraggeber (Händler)

14.1 Der Auftraggeber verpflichtet sich, bei der Registrierung und Nutzung der Plattform ausschließlich wahrheitsgemäße, vollständige und aktuelle Angaben zu machen, insbesondere im Hinblick auf Firmenname, Anschrift, Kontaktdaten sowie weitere von der Plattform abgefragte Informationen.

14.2 Der Auftraggeber ist verpflichtet, nur solche Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, deren Angebot, Bewerbung und Verkauf nicht gegen geltendes Recht, behördliche Auflagen oder Rechte Dritter (z. B. Marken-, Urheber- oder Wettbewerbsrechte) verstößt.

14.3 Der Auftraggeber ist eigenständig dafür verantwortlich, sämtliche für den Handel relevanten gesetzlichen Vorgaben, insbesondere steuerliche, handelsrechtliche, produkt- und sicherheitsrechtliche Bestimmungen, einzuhalten.

14.4 Der Auftraggeber ist eigenständig dafür verantwortlich, sämtliche gegenüber Käufern bestehenden Informationspflichten ordnungsgemäß zu erfüllen.
Dies umfasst insbesondere die korrekte, transparente und vollständige Angabe von Preisen, Steuern, Versandkosten sowie sonstiger preisrelevanter Bestandteile.

Die auf der Plattform eingegebenen Produktpreise verstehen sich – sofern nicht ausdrücklich anders angegeben – zuzüglich gesetzlicher Steuern und zuzüglich Versandkosten.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, Käufer vor Abschluss des Bestellvorgangs eindeutig über die anfallenden Steuern und Versandkosten zu informieren.

Hinweise, Eingabefelder oder sonstige systemseitige Unterstützungen im Rahmen der Produkterstellung dienen ausschließlich der Hilfestellung und begründen keine Prüf-, Überwachungs- oder Haftungspflichten des Auftragnehmers.

14.5 Der Auftragnehmer übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für fehlerhafte, unvollständige oder irreführende Preis-, Steuer- oder Versandkostenangaben der Auftraggeber.

§ 15 Pflichten der Käufer

15.1 Käufer sind verpflichtet, bei der Nutzung der Plattform wahrheitsgemäße Angaben zu machen und die Vertragsbeziehung ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zu führen.

15.2 Diese Pflichten bestehen ausschließlich zwischen dem Käufer und dem jeweiligen Auftraggeber als Verkäufer. Der Auftragnehmer ist nicht Vertragspartei und übernimmt keine Verantwortung oder Haftung für die Einhaltung dieser Pflichten durch den Käufer.

15.3 Es ist Käufern untersagt, Umgehungsgeschäfte vorzunehmen, die darauf abzielen, die auf der Plattform vorgesehenen Provisionspflichten zu umgehen oder die Plattform zum Nachteil des Auftragnehmers zu nutzen.

§ 16 Freistellung

16.1 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von Verstößen des Auftraggebers gegen gesetzliche Bestimmungen, Rechte Dritter oder gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen geltend gemacht werden.

16.2 Die Freistellung umfasst auch die Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung des Auftragnehmers, einschließlich Gerichts- und Anwaltskosten.

16.3 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen frei, die Käufer aufgrund der Verletzung verbraucherschützender Vorschriften durch den Auftraggeber geltend machen, insbesondere wegen fehlerhafter oder fehlender Widerrufsbelehrungen, Preisangaben oder Pflichtinformationen.

§ 17 Sperrung und Kündigung

17.1 Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Zugang eines Auftraggebers oder Käufers zur Plattform ganz oder teilweise zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass dieser gegen gesetzliche Vorschriften, Rechte Dritter oder diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstößt.

17.2 Der Auftragnehmer kann den Vertrag mit einem Auftraggeber oder Käufer außerordentlich kündigen, wenn ein schwerwiegender oder wiederholter Verstoß vorliegt oder berechtigte Interessen des Auftragnehmers dies erfordern.

17.3 Die Geltendmachung weiterer Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, bleibt unberührt.

17.4 Im Falle einer Sperrung oder Kündigung aus wichtigem Grund besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Entgelte oder auf Nutzung noch nicht verbrauchter Kontingente.

§ 18 Inhalte und Produktverantwortung

18.1 Sämtliche von Auftraggebern eingestellten Inhalte, insbesondere Produktbeschreibungen, Preise, Lieferzeiten, Garantien, Bilder oder sonstige Angaben, stammen ausschließlich von den Auftraggebern.

18.2 Der Auftragnehmer übernimmt keinerlei Verantwortung oder Gewährleistung für die Richtigkeit, Aktualität, Vollständigkeit oder Rechtmäßigkeit dieser Inhalte.

18.3 Auftraggeber sind verpflichtet sicherzustellen, dass ihre Produkte nicht gegen gesetzliche Vorschriften, Marken-, Wettbewerbs- oder Urheberrechte verstoßen.

§ 19 Sanktionen bei Verstößen

19.1 Verstößt ein Auftraggeber gegen diese AGB, gegen geltendes Recht oder gegen Rechte Dritter, ist der Auftragnehmer berechtigt, nach eigenem Ermessen folgende Maßnahmen zu ergreifen:

    • Abmahnung des Auftraggebers,
    • Sperrung oder Löschung einzelner Produkte,
    • vorübergehende oder dauerhafte Sperrung des Kundenkontos,
    • fristlose Kündigung des Vertrags,
    • Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen.

19.2 Ein Anspruch des Auftraggebers auf Wiederherstellung des Kontos oder Erstattung bereits gezahlter Entgelte besteht in diesen Fällen nicht.

§ 20 Schlussbestimmungen

20.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllung- und Gerichtsort ist der Sitz des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer ist berechtigt, österreichische Kunden auch am für Wien, Innere Stadt zuständigen Gericht zu verklagen, schweizerische Kunden am Gerichtsort Baar, alle alternativ auch an dem Ort, an dem sich ihr Vermögen befindet.

20.2 Die Anwendung des UN-Kaufrechts (CISG) ist ausgeschlossen.

20.3 Der Auftragnehmer nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.

20.4 Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle einer unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende wirksame Regelung zu treffen.

20.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft zu ändern.
Änderungen werden dem Auftraggeber mindestens 14 Tage vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt.
Widerspricht der Auftraggeber den Änderungen nicht innerhalb dieser Frist, gelten diese als genehmigt.
Auf das Widerspruchsrecht wird der Auftraggeber ausdrücklich hingewiesen.